Start Unsere Projekte Kasanje Village Kasanje Water Supply

Eine tägliche Herausforderung


Frisches Trinkwasser ist für die Gemeinde Kasanje ist keine Selbstverständlichkeit:


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Vielfach wird oftmals verunreinigtes Oberflächenwasser genutzt.

Auch die Kinder werden mit der Aufgabe Wasser zu holen, betraut:


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Der offizielle Status Report Kasanje Subcountry Local Government Directorate of Water, Sanitation and Hygiene Wakiso district Uganda (WASH, January 2015) zeigt folgende Fakten auf:





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                                                                  THE REPUBLIC OF UGANDA

KASANJE SUBCOUNTY LOCAL GOVERNMENT DIRECTORATE OF WATER, SANITATION AND HYGIENE WAKISO DISTRICT UGANDA

                           P.O.Box 7256 Wakiso Uganda Tel +256414456730




Insgesamt wohnen in der Gemeinde 135.000 Menschen (davon 65% Frauen) über 54 Orte verteilt. Der Bedarf an Wasser liegt bei 20 Liter pro Haushalt am Tag. Die durchschnittliche Entfernung zu sauberen Wasser beträgt 5 km. Dies sind entweder natürliche Quellen, Wasserpipelines aus dem Regenwald, öffentliche Wassertanks oder Brunnen.

Insgesamt finden sich in Kasanje 162 Wasserstellen, davon natürliche Wasserstellen: 128


  • 30 eingefasste und geschützte Wasserstellen
  • 80 offene Wasserstellen
  • 10 versiegte Wasserquellen
  • 8 Wasserstellen im Bau
  • 15 Brunnen, davon
    • 5 funktionsfähig
    • 8 beschädigt
    • 2 versiegt
  • 10 saisonale Regenwald Wasserstellen, davon
    • 2 funktionsfähige
    • 8 versiegte
  • 9 öffentliche Regensammelstellen, davon
    • 2 funktionierende
    • 5 reparaturbedürftige
    • 2 zu erneuernde
Die schlechte Wasserversorgung hat direkte Auswirkungen auf die Gesundheit der Bevölkerung:

17% der Kinder im Alter bis 5 Jahren sterben an Durchfallerkrankungen
12% der Kinder im Alter bis 17 Jahren sterben an der Ruhr
40% der Erwachsenen erkranken an Typhus
5% der Frauen und Kinder erkranken an Cholera
10% der Kinder leiden an Bilharziose 

Diese Ausgangssituation hat auch einen direkten Einfluss auf die Ausbildung und das Einkommen:

17% aller Mädchen verlassen die Schule aufgrund mangelnder Hygiene
10% der Jungen verbringen mehr Zeit zum Wasser holen, als sie in der Schule verbringen
8% aller Vergewaltigungen passieren auf dem Weg zum Wasser holen, da die Wege unsicher sind 

Zusammen mit unserem Partner vor Ort "Power Minds Youth Organisation" wollen wir die Situation entscheiden verändern. Eine erste Wasserquelle wurde kürzlich neu errichtet und der Öffentlichkeit feierlich übergeben:

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Nun kann Bosco Mugerwa, ein Ziegelsteinmacher, wieder seinem Handwerk nachgehen. Wasser ist zu 75% Grundlage seines täglichen Geschäftes. Er stellt 100 Ziegelstein am Tag her. Ohne die Wasserquelle wäre er arbeitslos und seine Familie ohne Einkommen:

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Silvia Namugenyi geht in die 6. Klasse der Sokolo Grundschule. Zugang zu frischem Trinkwasser bedeutet für sie bessere Hygiene. Sie ist froh über die neue Trinkwasserquelle!

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Zusammen mit unserem Partner vor Ort und Unterstützer Eden Springs arbeiten wir aktuell an bis zu 7 weiteren Trinkwasserquellen, um die Situation in Kasanje nachhaltig zu verbessern. 




Verbesserung der Sanitär- und Hygienebedingungen an der St. Kizito Secondary School, Uganda

Die St. Kizito Secondary School ist eine christliche Schule an der Kasanje Mpigi Road in Kasanje Central, Kasanje Parish, Kasanje Sub County. Insgesamt besuchen 306 Schüler die Schule, davon 133 Jungs und 173 Mädchen im Alter zwischen 13 und 18. Sie müssen mit schlechten Sanitär- und Hygienebedingungen auskommen, so fehlen zum Beispiel Toiletten für Jungs und für Mädchen. Die Schule ist bildet Schüler aller Religionszugehörigkeiten aus und ist die größte der Gemeinde.

 


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Neue Santäreinrichtung an der  St. Kizito Secondary School





Zusätzlich zu St. Kizito, haben wir ein weiteres Wasser-Projekt an der St. Agnes Grundschule umgesetzt:


 
Die Schule befindet sich an der Kasanje Mpigi Road, etwa 38 Kilometer von der Hauptstadt Kampala entfernt. Sie liegt in einem Dorf namens Ttaba Kamunye, Mako Parish. Die Schule hat 200 Schüler aller Religionszugehörigkeiten, 106 Mädchen und 94 Jungen im Alter von 3 bis 12 Jahren. Die Schule gehört zur Christlichen Pfarrei Kasanje. St. Agnes fehlen Wassertanks, so dass die Schüler derzeit von einer 3 km entfernten Wasserquelle in einem staatlichen Waldreservat, Wasser holen müssen. Die Schüler, vor allem die Mädchen sind auf dem Weg zur Wasserstelle vielen Gefahren ausgesetzt. Für das Wasser holen wird auch viel Zeit eingesetzt, die für den eigentlichen Unterricht fehlt. 


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Eindrücke

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Wetter in Kampala